Spielberichte/Presse

Saison 2017/18

11.03.2018 - 5. Runde Bezirksklasse
10.12.2017 - 4. Runde Verbandsliga
22.10.2017 - 2. Runde Verbandsliga
01.10.2017 - 2. Runde Kreisliga
17.09.2017 - 1. Runde Bezirksklasse
10.09.2017 - 1. Runde Kreisliga

11.03.2018
5. Runde Bezirksklasse
Kantersieg gegen das Tabellenschlußlicht
In der fünften Runde musste die 2. Mannschaft auf Mannschaftsführer Hans-Dieter Moll und auch auf Michael Rütten verzichten, für die beiden sprangen kurzfristig Helmut Timmermann und Thomas Rauers ein.
Kleve IV trat nur mit sieben Spielern an, doch bevor die obligatorische Stunde Wartezeit für Eberhard Horlemann herum war, brachte David Tuinenburg an Brett 1 sein Team bereits in Führung: nach noch nicht einmal zehn Minuten übersah sein Gegner eine Eröffnungsfalle, stelle seine Dame ein und gab umgehend auf. Als nach einer Stunde das dritte Brett der Klever endgültig nicht erschienen war, stand es also bereits 2:0 für die Kevelaerer.
Michael Horst hatte an Brett 6 keine Probleme mit seinem Gegner und baute die Führung nach knapp zwei Stunden auf 3:0 aus, Thomas Rauers steuerte an Brett 8 ein ungefährdetes Remis bei. Martin Heckens an Brett 5 mußte sich in einem komplizierten Endspiel (Turm gegen zwei Springer) letztlich auch auf ein Unentschieden einlassen, was dann aber immerhin schon das Mannschaftsremis sicherte - 4:1 nach etwas über zwei Stunden.
Den endgültigen Nagel schlug dann Helmut Timmermann an Brett 7 in der Sarg der Klever: einer schönen Mattkombination konnte der in die Ecke gedrängte Klever nicht mehr entgehen; mit diesem 5:1-Zwischenstand waren die beiden Mannschaftspunkte sicher.
Für die Sahnehäubchen sorgten dann Siefried Hölting an Brett 4, der einen Qualitätsvorteil souverän ausspielen konnte, sowie Robin Winkels an Brett 2, dessen zwei starke Freibauern seinen Gegner letztlich zur Aufgabe bewogen. Mit diesem 7:1 führt das Team weiterhin souverän die Tabelle der Bezirksklasse Nord an.
Thomas Rauers
10.12.2017
4. Runde Verbandsliga
Starke Mannschaftsleistung bringt einen verdienten Punkt
In der vierten Runde musste die 1. Mannschaft auf zwei Stammspieler verzichten. Auch wenn die erste Mannschaft des PSV Duisburg mit mehreren Ersatzspielern antreten musste, so galt sie als Favorit.
Nachdem Dieter Moll am siebten Brett bereits in der Eröffnung eine Figur gewinnen konnte, hoffte man kurzzeitig sogar auf mehr. Dieter konnte im weiteren Verlauf der Partie weitere Figuren tauschen und so seinen Vorteil behaupten. Allerdings gelang es seinem Gegner einen Bauern bis auf die siebte Reihe zu bringen und in Verbindung mit einer Mattdrohung konnte Dieter nur mit dem Figurenverlust den Bauern erobern und die Mattdrohung abwehren. Damit ergab sich eine ausgeglichene Stellung in der er danach in ein Remis einwilligte. Schade, hier wäre mehr drin gewesen.
Wenig später einige sich Michael Maubach in einer ausgeglichenen Stellung auch auf ein leistungsgerechtes Unentschieden. Mit diesem Zwischenstand ging der Mannschaftskampf in die dritte Stunde. An Brett vier spielte Peter Drißen ebenfalls eine ausgeglichene Partie. Als sein Gegner im Zentrum einen Bauern tauschte, wurden gleich mehrere Figuren im weiteren Verlauf abgetauscht. Danach einigten sich beide Spieler ebenfalls auf Remis. Auch an Brett acht erreichte Siegfried Hölting nach einer gut geführten Partie ein leistungsgerechtes Remis.
Nach den vier Unentschieden gab es an Brett drei eine Niederlage. Herbert Dohmes verlor im Mittelspiel einen Bauern und musste im weiteren Verlauf der Partie eine Qualität geben um die Umwandlung des Bauern zu verhindern. Diesen Vorteil nutze sein Gegner mit einem sehr genauen Spiel und gewann die Partie.
Auch am ersten Brett musste Richard Valenta nach rund dreieinhalb Stunden Spielzeit die Partie aufgeben. Richard konnte gegen seinen sehr starken Gegner, der bisher alles gewinnen konnte, alle Angriffe abwehren und in ein Läuferendspiel abwickeln. Erst dort gelang es dem Gegner durch Zugzwang den entscheidenden Vorteil zu erreichen und die Partie zu gewinnen.
Nach diesem zwischenzeitlichen Rückstand konnte Peter Supplieth am sechsten Brett seinen Gegner unter Druck setzen, so dass Peter in der der Zeitnotphase einen Bauern mit Schach gewinnen konnte (und der Gegner danach sogar eine Figur verloren hätte). Sein Gegner gab die Partie danach direkt auf.
So musste Werner am zweiten Brett seine Partie gewinnen um noch ein Mannschaftsremis zu erreichen. Werner gelang es mit seinen Türmen in die gegnerische Stellung einzudringen und mehrere Bauern zu gewinnen. Als er noch die Qualiltät gewinnen konnte, war die Partie praktisch entschieden. Mit zwei Mehrbauern und einer Qualität konnte Werner die Partie sicher gewinnen und so einen verdienten Punkt für die Mannschaft erreichen.
Peter Drißen
22.10.2017
2. Runde Verbandsliga
Guten Chancen nicht genutzt und am Ende knapp verloren
Nachdem bereits in der ersten Runde gegen Ratingen die 1. Mannschaft an vielen Brettern kein gutes Spiel zeigte und nur mit viel Glück am Ende ein 4:4 erreichte, sollte es im Heimkampf gegen Solingen 1928 besser gemacht werden. Beide Mannschaften traten in Bestbesetzung an. Im Verlaufe des Mannschaftskampfes entwickelte sich ein spannender und ausgeglichener Wettkampf.
Als erster schaffte Michael Maubach an Brett 7 nach insgesamt drei Stunden, in der er sehr geschickt einen Einzelbauern verteidigen konnte ein leistungsgerechtes Remis. Kurz vor der Zeitkontrolle fand Richard Valenta am ersten Brett nicht die beste Fortsetzung in der Partie, was sein sehr starker Gegner ausnutzen konnte und so die Gäste in Führung brachte. Auch Wolfgang Grube am 4vierten Brett fand nicht die beste Fortsetzung und verlor zunächst einen Bauern. Nach einem Qualitätsverlust musste er die Partie aufgeben. So führten die Gäste mit 2½:½ bei der Zeitkontrolle nach vier Stunden.
Da an den restlichen Brettern, bis auf Herbert Dohmes, die Kevelaerer Spieler Vorteile hatten, deutete sich ein spannendes „Finale“ bis zur zweiten Zeitkontrolle an. Als Werner Vonk am zweiten Brett im Mittelspiel die gegnerische Stellung öffnen konnte, sah es sehr vorteilhaft aus. Der Gegner opfert jedoch eine Qualität und erhielt zudem auch noch zwei Bauern. Werner gelang es in ein Endspiel mit Turm gegen Springer mit drei gegen fünf Bauern abzuwickeln. Dabei stand der der gegnerische König so passiv, dass er mit einem sehr genauen Spiel schließlich durch Zugzwang in die gegnerische Stellung eindringen und so die Bauern gewinnen konnte. Nach über fünf Stunden Gesamtspielzeit konnte er so den Rückstand verkürzen.
Bei Herbert Dohmes am dritten Brett hatte der Gegner von Anfang an ein sehr gutes Spiel. Als der Gegner einen Bauern auf der siebten Reihe hatte und die Umwandelung drohte, musste Herbert eine Figur gegen diesen Bauern geben. Als der Gegner auch noch Herberts Freibauern aufhalten konnte, war die Partie entschieden. Solingen stand nach dem 3½:1½ kurz vor dem Gewinn des Mannschaftskampfes.
So ging es an den letzten drei Bretten in die letzte Stunde. Wilfried Fiederling hatte am fünften Brett im Mittelspiel eine Figur gegen zwei Bauern gewinnen können. In der Zeitnot seines Gegners übersah er jedoch mehrere Gewinnmöglichkeiten und als er nach der Zeitkontrolle zwar die Bauern gewinnen konnte, verpasste er die Sicherung seiner eigenen Bauern. Somit hatte sein Gegner noch Gegenchancen in einem Endspiel Turm gegen Turm und Läufer. Auch hier fand Wilfried nicht den Gewinnweg und so musste er nach über fünfeinhalb Stunden Gesamtspielzeit in ein Remis einwilligen.
Am 6. Brett hatte Peter Drißen in der Eröffnung und Mittelspiel eine sehr ausgeglichene Stellung. So ergab sich ein Endspiel mit einem Springer für Peter gegen Läufer bei jeweils noch sechs Bauern. Kurz nach der Zeitkontrolle, als Kevelaer bereits zurücklag, konnte er mit einem Springerschach entweder einen Bauern gewinnen oder mit Zugzwang die Partie (wahrscheinlich) entscheiden. Als der Gegner doch lieber den Bauern gab konnte Peter im weiteren Verlauf der Partie seinen Springer so postieren, dass der gegnerische Läufer kaum noch Felder hatte. So konnte er den Mehrbauern mit seinem König entscheidend unterstützen und 15 Minuten vor der zweiten Zeitkontrolle auf 3:4 verkürzen.
Peter Supplieth hatte in seiner Partie frühzeitig einen Bauern gewinnen können. Diesen Vorteil konnte er nicht ausnutzen und so schaffte es sein Gegner im Endspiel mit seinen Figuren die Rückeroberung des Bauern zu drohen. Kurz vor Ablauf der Zeitkontrolle wurden mehrere Bauern getauscht und Peter verlor dabei seinen Mehrbauern, woraufhin sich beide Spieler auf Remis einigten.
Nach dieser etwas unglücklichen Niederlage geht es im nächsten Wettkampf gegen die 4. Mannschaft von SG Solingen bereits um eine Vorentscheidung ob Kevelaer sich im Mittelfeld halten kann oder nicht.
Peter Drißen
01.10.2017
2. Runde Kreisliga
Kevelaerer Kantersieg
Nach dem gelungenen Auftakt gegen die zweite Mannschaft des SC Straelen stand heute für die 3. Mannschaft das erste Heimspiel der neuen Saison an. Erneut fehlt der Mannschaftsführer Harald van Leyen, der auf auf Kegelfahrt weilte, und Rainer Bach. Bei den Gästen aus Kleve fehlten die beiden Spitzenbretter. Den ersten Sieg für die Gastgeber fuhr der Ersatzmann Heinrich Boland am achten Brett ein. Sein Arbeitstag war damit beendet und er konnte die restlichen Partien als Kiebitz verfolgen.
Der stellvertretende Mannschaftsführer an diesem Tag Matthias Wans holte an Brett den nächsten wichtigen Punkt. Die Partie an Brett sieben lässt sich wohl am besten mit dem Wort „Abnutzungskampf“ (Zitat Jürgen Jürgens) beschreiben. Trotz oder gerade wegen eines Springer-Einstellers gewann er die Partie an Brett sieben. Der jüngste im Team der Kevelaerer Moritz Brunke führte am sechsten Brett die weißen Steine und gewann seine Partie ohne größere Probleme. Dieser Sieg bedeutete auch gleichzeitig den vierten Punkt. Somit war klargestellt das die Gäste mit höchstens einem Zähler nach Hause fahren würden. Das es derer nachher 0 (in Worten null) werden würden hatte zu diesem Zeitpunkt sicherlich niemand geahnt bzw. gehofft.
Nichts zählbares für die Kurstädter kam auch an Brett fünf rum. Herbert Holtappels nutze all seine Erfahrung und schachliches Können um den Sieg bringenden fünften Punkt einzufahren. Helmut Timmermanns als weiteres versiertes „Schlachtross” holte ein Brett höher den sechsten Punkt. Es war klar dass den Klevern eine hohe Niederlage ins Haus stand. Kurz darauf machte Tobias Manten an Brett eins kurzen Prozess mit seinem Gegner. Und das trotz der Anreise im „Niers-Express“ der NordWestBahn.
Den achten Punkt holte Daniel Rusmann am dritten Brett. Auch dieser souveräne Sieg war niemals ernsthaft in Gefahr. Zwei aufeinander folgende Siege der dritten Mannschaft waren in den letzten Jahren spährlich gesiegt. Eine „weiße Weste“, also einen zu Null-Sieg, kann sich zumindest der Schreiber dieser Zeilen nicht erinnern. Auch wenn bei diesem Spiel die Rollenverteilung klar war. Die Marienstädter sind nominell die stärkste Mannschaft, aber mit so einem Ergebnis hatte im Vorfeld niemand gerechnet. Ebenso wenig die Gäste aus dem ehemaligen Herzogtum. Ein schwacher Trost ist das die Rückreise nicht allzu lang dauert. Das Projekt „Wiederaufstieg” der Hausherren ist auf einem guten Weg.
Henrik Jürgens
17.09.2017
1. Runde Bezirksklasse
Gelungener Auftakt
Die 2. Mannschaft des Schachclub Kevelaer, die in der vergangenen Saison in der Bezirksliga mehr als unglücklich wegen eines halben fehlenden Brettpunkts in die Bezirksklasse abgestiegen ist, hatte nun am ersten Spieltag gegen die zweite Vertretung aus Emmerich anzutreten. Die Marienstädter haben als Saisonziel den sofortigen Wiederaufstieg ausgerufen und dementsprechend konzentriert und motiviert gingen sie in diese Auseinandersetzung.
Überraschend schnell gewann ausgerechnet das erste Brett der Kevelaerer, hatte doch David Tuinenburg seinen Gegenüber in eine Eröffnungsfalle gelockt und eine Mehrfigur aufzuweisen. Dieser hoffnungslose Umstand veranlasste den Emmericher Schachspieler seine Partie vorzeitig aufzugeben, die nicht mehr als eine halbe Stunde gedauert hatte.
Michael Rütten an Brett 7 ließ diesem Erfolg zügig einen weiteren Sieg folgen. Seine junge Gegenspielerin war dem Angriffsdruck nicht gewachsen, spielte fehlerhaft und verlor deutlich und völlig zu Recht gegen den erfahrenen Michael Rütten. Diese 2:0 Führung baute Robin Winkels an Brett 3 mit einem fein herausgespielten Sieg weiter aus. Eberhard Horlemann einigte sich auch in Anbetracht der Überlegenheit der Marienstädter auf ein Remis, um schnellstmöglich den Gesamtsieg zu sichern.
Dieser ließ auch nicht lange auf sich warten, denn auch Michael Horst konnte nach anfänglichen Schwierigkeiten, die Materialnachteil nach sich zogen, seine Position auf dem Brett Zug um Zug verbessern und sogar dann nach erfolgten Material Ausgleich in einem sicheren Sieg umwandeln. Aufgrund des nunmehr feststehenden Gesamtsieges einigten sich auch Siegfried Hölting und Ersatzspieler Herbert Holtappels auf ein leistungsgerechtes Remis. Lediglich Mannschaftsführer Dieter Moll wollte seine Partie unbedingt siegreich zu Ende führen, hatte er doch schon nach wenigen Zügen erhebliche Vorteile auf dem Brett aufzuweisen. Sein Gegenüber erwies sich zwar als sehr hartnäckig, doch letztendlich musste er doch in einem Mehrbauer-Endspiel die Segel streichen und aufgeben.
Dieser Sieg von Moll führte dann zu dem klaren Gesamtsieg von 6½:1½, der zumindest die Basis für den gewünschten Wiederaufstieg darstellt.
Hans-Dieter Moll
10.09.2017
1. Runde Kreisliga
Auftaktsieg für die dritte Mannschaft
Nach dem Abstieg der 3. Mannschaft des Schachvereins Kevelaer im letzten Jahr konnte zum ersten Spiel der neuen Saison ein deutlicher 7:1-Sieg gegen die zweite Mannschaft des SC Straelen eingefahren werden. Der Ausfall des Mannschaftsführers und des am achten Brett spielenden Moritz Brunke konnte durch Jürgen und Henrik Jürgens kompensiert werden. Die Gastgeber traten gar mit einem Mann weniger an - so verwundert es auch nicht, daß Herbert Holtappels kampflos an Brett 5 gewann.
Den nächsten Punkt fuhr der an Brett 7 eingesprungene und stellvertretende Mannschaftsführer Jürgen Jürgens ein. Kurz darauf beendete Helmut Timmermanns an Brett 4 seine Partie. Durch die relativ schnellen und problemlosen Siege dieser erfahrenen Veteranen hatte die Mannschaft sich eine 3:0-Führung herausgespielt.
Den letzten verbleibenden Punkt zum Remis holte an Brett 8 Henrik Jürgens. Seine Gegnerin gab nach einem Dameneinsteller auf. Rainer Bach an Brett 6 machte kurz darauf in einer schön herausgespielten Partie den Sack zu und sorgte so - zusammen mit allen anderen natürlich - für die ersten Punkte in dieser Saison. In kurzer Folge remisierten dann die Spitzenbretter (Tobias Manten und Matthias Wans) ihre Partien. Das Remis war in beiden Partien der verdiente Lohn für die Mühen. Daniel Rusmann fuhr als letzter einen Sieg ein. So kam es schließlich zum Endstand von 7:1 aus Sicht der Kevelaere. Dieser Sieg sorgt auch für den (momentanen) ersten Platz der Tabelle.
Schon ein Blick auf die Wertungszahlen der beiden Kontrahenten zeigte vor der Partie die Rollenverteilung. So war der Sieg auch nie gefährdet und geht auch in der Höhe vollkommen in Ordnung. Am Ende des Tages standen daher zwei Punkte für die Gäste aus der Marienstadt zu Buche.
Henrik Jürgens