Spielberichte/Presse

Saison 2021/22

12.06.2022 - Antichess-Europameisterschaft in Amsterdam
29.05.2022 - 9. Runde Bezirksliga
24.04.2022 - 5. Runde Kreisliga Nord
27.03.2022 - 4. Runde Kreisliga Nord
13.02.2022 - 5. Runde Verbandsliga
07.11.2021 - 1. Runde Verbandsliga
07.11.2021 - 1. Runde Kreisliga Nord
31.10.2021 - 1. Runde Bezirksliga

11./12.06.2022
Antichess-Europameisterschaft in Amsterdam
Der SC Kevelaer hat einen Vize-Europameister!
Ich habe den zweiten Platz belegt und bin damit Vize-Europameister! Es war eine extreme Energieleistung, weil ich am Sonntag Nachmittag einen harten Dämpfer hatte. Habe zwei Partien in Folge verloren und musste enorm aufpassen, den zweiten Platz nicht zu verlieren. Den ersten Platz konnte ich nicht mehr erreichen, weil der Überraschungsgast „Neversmartenough“ auftauchte. Er ist ein wirklich guter Spielermit einem Rating von über 2300 und hat sich enorm gut vorbereitet im Gegensatz zu allen anderen. Gegen den amtierenden Weltmeister im 1+2 und Vizeweltmeister im 2+5, „Kex09“ hab ich beide Partien gewonnen. Er war überhaupt nicht in Form und hatte Probleme mit der Anreise, aber das soll im Endeffekt egal sein. Ich bin stolz darauf was ich erreicht habe!
Mein Fokus lag darauf das Turnier zu gewinnen (hat fast geklappt) und die ganzen Topspieler kennenzulernen - hab eine Menge Fotos als Erinnerung mitgebracht. Der Endscore war auf jeden Fall 19 aus 26; einen halben Punkt vor dem dritten und drei Punkte hinter dem Ersten! Trotzdem sind 19 aus 26 in dem Teilnehmerfeld immer noch extrem gut. Meine Leistung dürfte gut über 2300 liegen was meine momentane Form auf jeden Fall bestätigt hat.
Richard Valenta
29.05.2022
9. Runde Bezirksliga
Kevelaer II bestreitet letztes Saison-Heimspiel
Am 71.Todestag von Geza Maroczy (ungarischer Großmeister) absolvierte die 2. Mannschaft das letzte Mannschaftsspiel der Saison gegen Süchteln. Vor Beginn standen beide Teams auf einem Abstiegsplatz: Kevelaer auf sieben (der erste Abstiegsplatz) und der Kontrahent auf dem neunten Platz. Auf Platz sechs stand die SG Hochneukirch, die jedoch gegen den Tabellenletzten antrat. Sowohl Kevelaer als auch Süchteln waren auf Schützenhilfe aus Hochneukirch angewiesen und mussten diesen Mannschaftskampf für sich entscheiden, um eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben.
Als ausgewiesener Abstiegskampfexperte, der Autor dieser Zeilen ist HSV-Fan, holte Henrik Jürgens nach ziemlich genau 60 Minuten den ersten Punkt an Brett acht. Der Gegner war mutmaßlich aus lauter Furcht vor seinem Gegner nicht angetreten… Kurz darauf schraubte der zweite Ersatzmann des Tages (Ferdi Laarmanns) die Führung auf 1½:½ hoch.
An Brett zwei geriet Siegfried Hölting früh unter Druck. Er verlor einen Turm und auch die Partie. Süchteln hatte nun ausgeglichen. Es versprach nun ein spannender Schlagabtausch zu werden.
Die nächste Entscheidung bahnte sich an Brett fünf an. Tobias Manten musste seine Partie aufgeben. Am Nebenbrett jedoch geriet der Gegner von Matthias Wans in Zeitnot. Nach 20 Zügen hatte sein Gegner noch etwa eine halbe Stunde für den Rest der Partie. Leider reichte ihm die Zeit, um ein ganzer Punkt zu holen. So lag die Heimmannschaft nun 1½:3½ hinten.
Damit war auch klar, dass die entscheidenden Punkte an dem vorderen Bretten hermussten. Der Druck lag nun auf Seiten der Heimmannschaft, die jedoch erfahrene Recken aufzubieten hatte. An Brett vier hatte Martin Hecken mit den weißen Steinen ein Turm/Springer vs. Turm/Läufer-Endspiel mit weißem Mehrbauen zu spielen. Dabei hatte Weiß zwei verbundenen Freibauern auf dem Damenflügel, sein Gegner am Königsflügel. Erneut hatte die Heimmannschaft das Nachsehen und musste leider die Segel streichen.
Auch Michael Horst ein Brett weiter vorne gab alles. Lange Zeit hatten er und sein Gegner eine geschlossene Stellung auf dem Brett. Nach 26 Zügen waren gerade einmal jeweils eine Leichtfigur abgetauscht. Abermals war den Gastgebern kein Glück bescholten. Süchteln lag nun einholbar mit 5½:1½ vorne. Die Gäste schoben sich in der Tabelle an Kevelaer vorbei.
Der Mannschaftsführer an Brett eins hatte ein Springer/Dame vs. Läufer/Dame auf dem Brett. David Tuinenburg lehnte ein zwischenzeitliches Remis-Angebot seines Gegners ab, musste jedoch nach etwas mehr als vierstündiger Spielzeit doch noch Remis geben. So fiel das Gesamtergebnis zwar mit 2:6 zuungunsten der Kevelaerer aus, endete jedoch mit einem „kleinen“ Erfolgserlebnis.
In der nächsten Saison wird die Mannschaft sicherlich punktuell verstärkt werden, damit der sofortige Wideraufstieg gelingen kann.
Allen Lesern und Schachfreunden eine erholsame und stressfreie Sommerpause!
Henrik Jürgens
24.04.2022
5. Runde Kreisliga
Dritte Mannschaft läßt Punkte liegen
Am heutigen Sonntag hat die 3. Mannschaft einen Dämpfer im Aufstiegsrennen hinnehmen müssen. Bei Kaiserwetter musste ein Auswärtsspiel gegen die fünfte Mannschaft des Uedemer SC bestritten werden. Spielort war die Gaststätte Lettmann. Die Gastmannschaft konnte beinahe in Bestbesetzung antreten. Da unsere Mannschaft aufgrund der Corona-Pandemie die Spiele gegen Kleve IV und V verlegt hatte, sollte heute die (Vor-)Entscheidung im Aufstiegsrennen fallen. Es versprach also ein packendes Duell zu werden. Die Uedemer hatten entsprechend auch mehr Mannschaftspunkte. Die Heimmannschaft hatte alle Spiele absolviert, und eines davon sogar 8:0 gewonnen. In der Wertung der Brettpunkte lagen die Kollegen aus der Schusterstadt also (noch) deutlich vorne.
Die Gastgeber gingen mit 2:0 in Führung, nachdem Niklas Muellemann und Ferdi Laarmanns ihre Partien nicht mehr halten konnten. Henrik Jürgens konnte nach einem nervenaufreibenden Endspiel, in dem er ein König und Dame gegen König-Endspiel beinahe zum Patt verhunzt hätte, auf 2:1 verkürzen.
Kurz darauf musste Rainer Bach an Brett 1 das erste Mal in dieser Saison die Partie verloren geben. Jürgen Jürgens an Brett 5, zuvor gegen Geldern noch abgeliefert, war dem Druck seines Gegners ebenfalls nicht mehr gewachsen und musste die Segel streichen. Der Zwischenstand lautete nun 4:1. Harald v. Leyen stellte jedoch seine Führungsqualitäten unter Beweis und stellte abermals den Anschluss her.
Der zweite Ersatzmann an diesem Tag bewies einmal mehr seine Qualitäten. Heinrich Boland spielte sich eine gewinnbringende Ausgangslage für das Endspiel heraus. Dieser Vorteil genügte, um ihn in einen Sieg umzuwandeln. Auf 4:3 war die &bdqou;Dritte“ nun herangekommen.
Es kam gewissermaßen zu einer Duplizität der Ereignisse. Bereits im ersten Saisonspiel gegen Straelen (wir berichteten), musste die Entscheidung über Sieg oder Niederlage am letzten verbleibenden Brett fallen. Hatten im November die Kevelaerer noch das bessere Ende für sich, so war uns Fortuna nicht mehr hold. Thomas Gall am vierten Brett hatte ein remisliches Endspiel auf dem Brett, machte jedoch leider einen Fehler und verlor dann leider auch die Partie. Damit hatte sich Uedemer knapp mit 5: 3 durchgesetzt.
An der Tabelle änderte dies freilich nichts mehr. Uedem 5 verbleibt somit an der Tabellenspitze, allerdings folgen direkt die Marienstädter bei zwei Partien weniger. Ob und wann die Partien gegen die Klever Mannschaften nachgeholt werden, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.
Henrik Jürgens
27.03.2022
4. Runde Kreisliga
Dritte Mannschaft läßt gegen Geldern nichts anbrennen
In der vierten Runde hatte die 3. Mannschaft die dritte Vertretung des TTC Geldern-Veert zu Gast. Auch dieses Mal kamen wieder einige Nachwuchskräfte zum Zug, wie etwa Thomas Balzen, der in seinem allerersten Einsatz gleich einen Sieg einfahren konnte: in besserer Stellung profitierte er dann auch noch davon, daß seine sehbehinderte Gegnerin auf ihrem Analysebrett die Übersicht verlor und ihre Dame stehenließ. Ebenfalls gegen einen sehbehinderten Gegner hatte Darian Brands anzutreten. Darian erspielte sich deutliche Vorteile, vergaß aber leider irgendwann, den angesagten Zug seines Gegners auf dem großen Brett auszuführen. Dadurch konnte er leider ein einzügiges Matt nicht erkennen - schade!
Heinrich Boland hatte als Vereinssenior gegen die jüngste Spielerin des Tages anzutreten. Die erst neunjährige Marie zeigte aber, warum sie schon auf den Kevelaerer Schachtagen positiv aufgefallen war und ließ Heinrich keine Chance. Dafür hatte Jürgen Jürgens keinerlei Probleme mit seinem Gegner und gewann souverän, Rainer Bach holte am Spitzenbrett ein gerechtes Unentschieden.
Damit stand es zwischenzeitlich 2½:2½. Thomas Gall konnte sich Zug für Zug in eine bessere Position spielen, gewann auch laufend Material, so daß sein Gegner angesichts seiner hoffnungslosen Stellung aufgab. Thomas Rauers mußte sich durch ein recht wildes Mittelspiel kämpfen, in dem beide Kontrahenten gute Möglichkeiten liegen ließen, aber am Ende machte der Gelderner den letzten Fehler und gab angesichts von vier Minusbauern auf. Fast zeitgleich konnte auch Ferdi Laarmanns seinen Materialvorteil entscheidend ausbauen, und nachdem hiermir auch der letzte Gelderner die Waffen gestreckt hatte, stand nach knapp drei Stunden der 5½:2½-Sieg für die Kevelaerer fest.
Auch wenn heute bereits die vierte Runde gespielt wurde, haben die Kevelaerer erst zwei Kämpfe bestritten - die zweite und dritte Runde wurde corona-bedingt verschoben. Die Tabelle ist daher zur Zeit noch nicht sehr aussagekräftig; wann die beiden Kämpfe nachgeholt werden steht auch noch nicht fest.
Thomas Rauers
13.02.2022
5. Runde Verbandsliga
Schachclub Kevelaer gewinnt gegen Hochneukirch mit 6:2
Am fünften Spieltag der Verbandsliga hatte die 1. Mannschaft des Kevelaerer Schachclubs die 1. Mannschaft aus Hochneukirch zu Gast.
Während die Kevelaerer in Bestbesetzung antreten konnten, hatten die Gäste eine kurzfristige Absage und konnten nur mit sieben Spielern antreten. Nach diesem kampflosen Punktgewinn konnten Peter Drißen, Ludger Simons und Herbert Dohmes frühzeitig in ihren Partien ein Remis erreichen.
Nachdem dann Robin Winkels seine Partie mit einem Figurengewinn siegreich beenden konnte, war eine Vorentscheidung gefallen. Michael Maubach einigte sich mit seinem Gegner unmittelbar danach in einer ausgeglichenen Partie auf Remis.
Damit führte Kevelaer bereits mit 4:2 Punkten und hatte in den beiden verbleibenden Partien Figurenvorteil. Während am Spitzenbrett Richard Valentas Gegner seine Partie nach Figurenverlust aufgab musste Eberhard Horlemann trotz eines Figurengewinns deutlich länger spielen. Seiner Gegner wollte trotz Materialnachteils die Partie nicht aufgeben und so endete die Partie erst nach knapp vier Stunden Spielzeit mit der Mattsetzung des Gegners.
Nach diesem deutlichen Sieg belegt Kevelaer den sicheren vierten Platz in der Tabelle und kann in den nächsten Wettkämpfen frei aufspielen.
Peter Drißen
07.11.2021
1. Runde Verbandsliga
Schachclub Kevelaer startet erfolgreich in die neue Saison
Nach der coronabedingten Zwangspause von rund 20 Monaten konnte der Schachclub Kevelaer mit seinen 3 Mannschaften erfolgreich in die neue Saison starten.
Für die 1. Mannschaft ging es zum Saisonauftakt nach Düsseldorf-Gerresheim. In einem spannenden Wettkampf konnten zunächst Herbert Dohmes und Robin Winkels beide gewinnen und Kevelaer mit 2:0 in Führung bringen. Im weiteren Verlauf des Wettkampfs gab es in vier weiteren Partien ein Remis, während Michael Maubach seine Partie aufgeben musste. So konnte Kevelaer die knappe Führung bis zur letzten Partie verteidigen. In dieser Partie fand Eberhard Horlemann in der entscheidenden Phase der Partie nicht die besten Züge und geriet im Endspiel in Nachteil. Am Ende musste auch er sich nach über fünf Stunden Spielzeit geschlagen geben und Kevelaer musste mit einem 4:4 zufrieden sein.
Auch wenn in diesen Wettkämpfen mehr drin gewesen wäre, so ist das Gesamtergebnis nach dieser langen Pause insgesamt positiv.
Peter Drißen
07.11.2021
1. Runde Kreisliga Nord
Kevelaer III siegt knapp gegen Straelen II
Am vergangenen Sonntag stand für „die Dritte“ das erste Mannschaftspflichtspiel seit langer Zeit ins Haus. Kurioserweise fand das letzte Spiel vor Pandemiebeginn gegen die erste Garde statt, dieses wurde jedoch deutlich verloren (wir berichteten).
Mit drei Ersatzspielern machte sie die Mannschaft auf den Weg zur Grundschule in Auwelt-Holt. Der Mannschaftsführer Harald van Leyen laborierte an einer Handgelenksverletzung, ebenso fehlten Thomas Rauers (seines Zeichens Webmaster des SC Kevelaer) und Niklas Muellemann. Ihre Vertreter waren Heinrich Boland, Darian Brands und Henrik Jürgens.
Den ersten Sieg fuhr Jürgen Jürgens kampflos an Brett vier ein. Er nutze die Zeit für einen Sonntags­spazier­gang durch das beschauliche Auwelt-Holt, war demnach nach einer Viertelstunde fertig und wurde somit Zeitzeuge der Siege von Heinrich Boland und Darian Brands. Vor allem Heinrich Boland wurde nach einem vermeintlichen „Regelverstoß“ böse mitgespielt. Hatte er doch bei der Rochade zuerst den Turm statt des Königs berührt. Ein krasser Regelverstoß! Dieses wurde vom Gegner reklamiert, erscheint jedoch etwas kleinkariert angesichts der Tatsache, dass die Begegnung in der Kreisliga Nord stattfand. Heinrich Boland bewies jedoch eindrucksvoll, dass er keine Rochade benötigt um zu gewinnen. Nach einem Einsteller Ferdi Laarmanns konnten die „Blumenstädter“ jedoch auf 1:3 verkürzen.
An Brett Acht hatte Henrik Jürgens in der Zwischenzeit einen Materialgewinn herausgespielt, dem der Gegner (der übrigens sein erstes Mannschaftsspiel bestritt) nicht mehr gewachsen war und schließlich aufgab. Es konnte also keine Niederlage mehr werden.
Kurz darauf musste Moritz Kaenders die Segel streichen und einen Punkt an seinen Gegner abgeben. An dieser Stelle soll ausdrücklich die Leistung der beiden „Nesthäkchen“ gelobt werden, die tolle Partien abgeliefert haben und sicherlich noch viele Punkte für die Mannschaften des SC Kevelaer holen werden!
Mit dem überaus spannenden Zwischenstand von 3:4 ging es nun auf die Zielgeraden. Das Topspiel am Top-Brett wurde vom stellvertretenden Mannschaftsführer Rainer Bach bestritten. Dieser hatte zwar die Qualität verloren, stellte jedoch einmal mehr seine Kämpferqualitäten unter Beweis. Er schaffte es tatsächlich noch ins Remis. Dies bescherte der dritten Mannschaft den ersten Sieg seit der Saison 2017/18 (damals gegen Turm Kleve V).
Nomen est omen: Gegen ebenjene Mannschaft (und momentanen Tabellennachbarn) steht Anfang Januar die nächste Paarung ins Haus. Hoffentlich können dort die nächsten Punkte für den Wiederaufstieg gesammelt werden.
Henrik Jürgens
31.10.2021
1. Runde Bezirksliga
Kevelaer II spielt unentschieden gegen SF Heinsberg II
Der erste Spieltag in der Bezirkliga stand für die zweite Vertretung des Schachclubs Kevelaer unter keinem guten Stern. Die Absage von Wolfgang Grube und Martin Heckens konnte leider nicht kompensiert werden. Es wurde die gesamte dritte Mannschaft nebst Ersatzspielern gefragt, aber es hatten alle nachvollziehbare Verpflichtungen wobei die schönste von Franz Verheyen kam, der die Vorbereitungen für seine Diamantene Hochzeit treffen musste. Von hier dann nochmal Herzlichen Glückwunsch!
Dies bedeutete aber auch, dass wir nur mit sieben Spielern antreten konnten und somit einen 0:1 Rückstand aufholen mussten. Anfangs tat sich nicht wirklich viel und man konnte kaum merkliche Vor- oder Nachteile bei den einzelnen Spielen erkennen. Die ersten, schon deutliche, Vorteile erspielte sich Matthias Wans, die er dann auch souverän zum Sieg ummünzen konnte. Leider hat in der Zwischenzeit Helmut Timmermann gegen seine junge Ersatzspielerin zu früh remis gemacht, denn seine Gegnerin hatte nach ca. 15 Zügen, bei sehr komplizierter Stellung, keine 20 Minuten Bedenkzeit mehr.
Nun ging es relativ schnell, Tobias Manten an Brett 6 erspielte sich leichte Vorteile, Hannes Selders an Brett drei kam schon zu sehr starkem Spiel und Materialvorsprung, dagegen verlor Michael Horst an Brett 5 nach einem Qualitätsverlust seine Partie. Nachdem Manten und Selders, ihre Partien gewannen, stand es somit 3½:2½ für Kevelaer. Beide unterstrichen damit ihre schon vor der Corona-Pause starken Form!
Mannschaftsführer Tunenburg hatte nicht seinen besten Tag und übersah einen relativ leichten Gewinnzug, dazu verschlechterte er seine schon starke Stellung Zug um Zug, so dass er im Endspiel das Remisgebot seines Gegners annahm, auch mit Blick auf die letzte Partie, um den Druck des Gegners, der damit an Brett 4 gegen Siegfried Hölting gewinnen musste, zu erhöhen. Leider hatte Siegfried an diesem Tag nicht nur mit seinem Gegner, sondern auch mit seiner Atemmaske und der damit immer wieder beschlagenen Brille zu kämpfen. So passierte es dann, dass Hölting auf Zeit verlor und es zu einem für Kevelaer enttäuschenden 4:4 kam.
Nach dem Wettkampf waren sich jedoch alle unisono einig, dass es nach der langen Corona Pause schön und spannend war, sich wieder am Brett zu messen.
David Tuinenburg