Spielberichte/Presse

Saison 2021/22

07.11.2021 - 1. Runde Verbandsliga
07.11.2021 - 1. Runde Kreisliga Nord
31.10.2021 - 1. Runde Bezirksliga

07.11.2021
1. Runde Verbandsliga
Schachclub Kevelaer startet erfolgreich in die neue Saison
Nach der coronabedingten Zwangspause von rund 20 Monaten konnte der Schachclub Kevelaer mit seinen 3 Mannschaften erfolgreich in die neue Saison starten.
Für die 1. Mannschaft ging es zum Saisonauftakt nach Düsseldorf-Gerresheim. In einem spannenden Wettkampf konnten zunächst Herbert Dohmes und Robin Winkels beide gewinnen und Kevelaer mit 2:0 in Führung bringen. Im weiteren Verlauf des Wettkampfs gab es in vier weiteren Partien ein Remis, während Michael Maubach seine Partie aufgeben musste. So konnte Kevelaer die knappe Führung bis zur letzten Partie verteidigen. In dieser Partie fand Eberhard Horlemann in der entscheidenden Phase der Partie nicht die besten Züge und geriet im Endspiel in Nachteil. Am Ende musste auch er sich nach über fünf Stunden Spielzeit geschlagen geben und Kevelaer musste mit einem 4:4 zufrieden sein.
Auch wenn in diesen Wettkämpfen mehr drin gewesen wäre, so ist das Gesamtergebnis nach dieser langen Pause insgesamt positiv.
Peter Drißen
07.11.2021
1. Runde Kreisliga Nord
Kevelaer III siegt knapp gegen Straelen II
Am vergangenen Sonntag stand für „die Dritte“ das erste Mannschaftspflichtspiel seit langer Zeit ins Haus. Kurioserweise fand das letzte Spiel vor Pandemiebeginn gegen die erste Garde statt, dieses wurde jedoch deutlich verloren (wir berichteten).
Mit drei Ersatzspielern machte sie die Mannschaft auf den Weg zur Grundschule in Auwelt-Holt. Der Mannschaftsführer Harald van Leyen laborierte an einer Handgelenksverletzung, ebenso fehlten Thomas Rauers (seines Zeichens Webmaster des SC Kevelaer) und Niklas Muellemann. Ihre Vertreter waren Heinrich Boland, Darian Brands und Henrik Jürgens.
Den ersten Sieg fuhr Jürgen Jürgens kampflos an Brett vier ein. Er nutze die Zeit für einen Sonntags­spazier­gang durch das beschauliche Auwelt-Holt, war demnach nach einer Viertelstunde fertig und wurde somit Zeitzeuge der Siege von Heinrich Boland und Darian Brands. Vor allem Heinrich Boland wurde nach einem vermeintlichen &bdquop;Regelverstoß“ böse mitgespielt. Hatte er doch bei der Rochade zuerst den Turm statt des Königs berührt. Ein krasser Regelverstoß! Dieses wurde vom Gegner reklamiert, erscheint jedoch etwas kleinkariert angesichts der Tatsache, dass die Begegnung in der Kreisliga Nord stattfand. Heinrich Boland bewies jedoch eindrucksvoll, dass er keine Rochade benötigt um zu gewinnen. Nach einem Einsteller Ferdi Laarmanns konnten die „Blumenstädter“ jedoch auf 1:3 verkürzen.
An Brett Acht hatte Henrik Jürgens in der Zwischenzeit einen Materialgewinn herausgespielt, dem der Gegner (der übrigens sein erstes Mannschaftsspiel bestritt) nicht mehr gewachsen war und schließlich aufgab. Es konnte also keine Niederlage mehr werden.
Kurz darauf musste Moritz Kaenders die Segel streichen und einen Punkt an seinen Gegner abgeben. An dieser Stelle soll ausdrücklich die Leistung der beiden „Nesthäkchen“ gelobt werden, die tolle Partien abgeliefert haben und sicherlich noch viele Punkte für die Mannschaften des SC Kevelaer holen werden!
Mit dem überaus spannenden Zwischenstand von 3:4 ging es nun auf die Zielgeraden. Das Topspiel am Top-Brett wurde vom stellvertretenden Mannschaftsführer Rainer Bach bestritten. Dieser hatte zwar die Qualität verloren, stellte jedoch einmal mehr seine Kämpferqualitäten unter Beweis. Er schaffte es tatsächlich noch ins Remis. Dies bescherte der dritten Mannschaft den ersten Sieg seit der Saison 2017/18 (damals gegen Turm Kleve V).
Nomen est omen: Gegen ebenjene Mannschaft (und momentanen Tabellennachbarn) steht Anfang Januar die nächste Paarung ins Haus. Hoffentlich können dort die nächsten Punkte für den Wiederaufstieg gesammelt werden.
Henrik Jürgens
31.10.2021
1. Runde Bezirksliga
Kevelaer II spielt unentschieden gegen SF Heinsberg II
Der erste Spieltag in der Bezirkliga stand für die zweite Vertretung des Schachclubs Kevelaer unter keinem guten Stern. Die Absage von Wolfgang Grube und Martin Heckens konnte leider nicht kompensiert werden. Es wurde die gesamte dritte Mannschaft nebst Ersatzspielern gefragt, aber es hatten alle nachvollziehbare Verpflichtungen wobei die schönste von Franz Verheyen kam, der die Vorbereitungen für seine Diamantene Hochzeit treffen musste. Von hier dann nochmal Herzlichen Glückwunsch!
Dies bedeutete aber auch, dass wir nur mit sieben Spielern antreten konnten und somit einen 0:1 Rückstand aufholen mussten. Anfangs tat sich nicht wirklich viel und man konnte kaum merkliche Vor- oder Nachteile bei den einzelnen Spielen erkennen. Die ersten, schon deutliche, Vorteile erspielte sich Matthias Wans, die er dann auch souverän zum Sieg ummünzen konnte. Leider hat in der Zwischenzeit Helmut Timmermann gegen seine junge Ersatzspielerin zu früh remis gemacht, denn seine Gegnerin hatte nach ca. 15 Zügen, bei sehr komplizierter Stellung, keine 20 Minuten Bedenkzeit mehr.
Nun ging es relativ schnell, Tobias Manten an Brett 6 erspielte sich leichte Vorteile, Hannes Selders an Brett drei kam schon zu sehr starkem Spiel und Materialvorsprung, dagegen verlor Michael Horst an Brett 5 nach einem Qualitätsverlust seine Partie. Nachdem Manten und Selders, ihre Partien gewannen, stand es somit 3½:2½ für Kevelaer. Beide unterstrichen damit ihre schon vor der Corona-Pause starken Form!
Mannschaftsführer Tunenburg hatte nicht seinen besten Tag und übersah einen relativ leichten Gewinnzug, dazu verschlechterte er seine schon starke Stellung Zug um Zug, so dass er im Endspiel das Remisgebot seines Gegners annahm, auch mit Blick auf die letzte Partie, um den Druck des Gegners, der damit an Brett 4 gegen Siegfried Hölting gewinnen musste, zu erhöhen. Leider hatte Siegfried an diesem Tag nicht nur mit seinem Gegner, sondern auch mit seiner Atemmaske und der damit immer wieder beschlagenen Brille zu kämpfen. So passierte es dann, dass Hölting auf Zeit verlor und es zu einem für Kevelaer enttäuschenden 4:4 kam.
Nach dem Wettkampf waren sich jedoch alle unisono einig, dass es nach der langen Corona Pause schön und spannend war, sich wieder am Brett zu messen.
David Tuinenburg