Spielberichte/Presse
Saison 2025/26
31.05.2026 - 9. Runde Verbandsliga (1. Mannschaft)
10.05.2026 - 7. Runde Kreisliga (3. Mannschaft)
19.04.2026 - 6. Runde Kreisliga (3. Mannschaft)
29.03.2026 - 8. Runde Verbandsliga (1. Mannschaft)
08.03.2026 - 5. Runde Kreisliga (3. Mannschaft)
25.01.2026 - 5. Runde Verbandsliga (1. Mannschaft)
25.01.2026 - 4. Runde Kreisliga (3. Mannschaft)
16.11.2025 - 3. Runde Kreisliga (3. Mannschaft)
28.09.2025 - 2. Runde Kreisliga (3. Mannschaft)
07.09.2025 - 1. Runde Kreisliga (3. und 4. Mannschaft)
- 31.05.2026
- Neunte Runde Verbandsliga
- Schachkrimi in der Verbandsliga - Kevelaer I sichert den Klassenerhalt mit knappen Sieg gegen Meiderich/Ruhrort
- In der letzten Runde der Verbandsliga wurde es noch einmal sehr spannend. Während der Meister aus Düsseldorf-Wersten und ein Absteiger aus Duisburg-Meiderich bereits feststanden, mussten gleich vier Mannschaften zittern und gegen den Abstieg spielen. Die Ausgangslage für die 1. Mannschaft des Kevelaerer Schachclubs war dabei am schlechtesten. Auf einem direkten Abstiegsplatz mit einem Punkt Rückstand zum rettenden Ufer musste auf jeden Fall ein Sieg her beim bereits feststehenden Tabellenschlusslicht aus Duisburg-Meiderich. Gleichzeitig musste man darauf hoffen, dass die Mannschaften aus Viersen und Düsseldorf, die zeitgleich spielten, nicht gewinnen.
- Während die Kevelaerer Mannschaft in Bestbesetzung antreten konnte, musste Meiderich auf drei Stammspieler verzichten. So konnte Hans-Werner Vonk an Brett 5 gegen seinen Gegner bereits nach rund 30 Minuten eine Figur gewinnen und Kevelaer 1:0 in Führung bringen.
- In einer ausgeglichenen Position einigte sich Herbert Dohmes nach rund zwei Stunden Spielzeit mit einem Gegner auf eine Remis. Wenig später musste David Tuinenburg an Brett 1 seine Partie aufgeben. Er hatte beim Angriff auf den gegnerischen König eine Figur geopfert und dabei eine Verteidigungsmöglichkeit des Gegners übersehen.
- Die erneute Führung für Kevelaer konnte Michael Maubach an Brett 6 erzielen. Er konnte im Mittelspiel einen Bauern gewinnen und mit einem Figurentausch in ein gewonnenes Endspiel abwickeln. Als dann Vladyslava Boichuk an Brett 8 eine Figur gewinnen konnte um wenig später die Gegnerin mattsetzen zu können, stand es zwischenzeitlich 3,5:1,5 für Kevelaer. Somit fehlte nur noch ein Punkt aus den restlichen drei Partien.
- An Brett 7 spielte Eberhard Horlemann eine ausgeglichene Partie. Als er ein Turmtauschangebot seines Gegners jedoch ablehnte, bekam dieser im weiteren Spielverlauf einen Vorteil und konnte zunächst Bauern und wenig später auch die Partie gewinnen. Somit musste die Entscheidung in den letzten beiden Partien fallen.
- Dort konnte Richard Valenta an Brett 3 nach dem Tausch der Damen und Türme keinen Vorteil erreichen. Als sich in der ausgeglichenen Position bereits ein Remis andeutete, übersah er ein Schachgebot seines Gegners und verlor in der Folge einen Bauern. Mit diesem Vorteil konnte der Gegner einen weiteren Figurentausch erreichen und in ein gewonnenes Bauernendspiel abwickeln.
- Den entscheidenden Punkt holte Peter Drißen an Brett 4. Er konnte nach einem Damentausch im Mittelspiel mit seinen Türmen wichtige Linien kontrollieren und darüber den gegnerischen König bedrohen. Am Ende konnte der gegnerische König die verschiedenen Mattdrohungen nicht mehr abwehren und wurde mit einer schönen Mattkombination nach einem Turmopfer mattgesetzt.
- Ein mühevoll erkämpfter 4,5:3,5 Sieg, bei dem man starke Nerven haben musste! Jetzt begann das Warten auf die Ergebnisse der anderen Mannschaften. Als am Ende sowohl Düsseldorf, wie auch Viersen ihre Spiele nicht gewinnen konnten war die Erleichterung groß. Der Schachclub Kevelaer kann sich auf ein weiteres Jahr in der Verbandsliga freuen.
- 19.04.2026
- Sechste Runde Kreisliga
- Kevelaer III mit mühsamen Unentschieden gegen Kleve IV
- In der letzten Runde traf die dritte Mannschaft auf die vierte Vertretung von Turm Kleve. Die gemeinsame Endrunde fand in diesem Jahr in Kevelaer statt, das Team hatte also ein zusätzliches Heimspiel. Ferdi Laarmanns konnte leider nicht teilnehmen, für ihn ging Jürgen Jürgens an den Start.
- Es fing schon nicht gut an. Sowohl Helmut Timmermann an Brett fünf und Jürgen Jürgens an Brett sechs patzten früh, und so stand es nach knapp einer Stunde schon 0:2 gegen die Kevelaerer. Kurz vor der Zwei-Stunden-Marke konnte allerdings Harald van Leyen an Brett drei seinen Materialvorsprung in einen Gewinn ummünzen und somit auf 1:2 verkürzen.
- Danach passierte lange Zeit nichts mehr. Thomas Rauers an Brett vier tat sich schwer mit seinem Gegner, der mehrere Gewinnmöglichkeiten ausließ und nach knapp drei Stunden selbst entscheidend patzte - diesen Qualitäts- und Bauernvorteil ließ Rauers sich dann nicht mehr nehmen und glich nach knapp dreieinhalb Stunden zum 2:2 aus.
- Matthias Wans und Rainer Bach an den beiden Spitzenbrettern hatten vorteilhafte Stellungen auf den Brettern und es sah so aus, als ob Kevelaer die Partie noch drehen könnte. Doch leider war bei Bach an Brett zwei nach fast vier Stunden die Konzentration weg, er übersah eine Mattkombination des Klevers und mußte aufgeben. So hing es an Matthias Wans, das Mannschaftsremis zu sichern. Nach über vier Stunden konnte er endlich seinen Mehrbauern verwerten und zum Endstand von 3:3 ausgleichen.
- Damit beendet Kevelaer III die Saison auf dem dritten Tabellenplatz, mit einem Punkt Vorsprung auf die Vereinskollegen der „Vierten“.
- 19.04.2026
- Sechste Runde Kreisliga
- Kevelaer III gewinnt ohne Glanz gegen Kleve V
- Am sechsten Spieltag empfing die dritte Mannschaft das Team von Turm Kleve V. Die Mannschaftssenioren Ferdi Laarmanns und Helmut Timmermann fielen gesundheitsbedingt aus, vertreten wurden sie von Jürgen Jürgens und Nachwuchsspieler Leon Sredojeciv.
- Leon an Brett sechs lieferte sich einen wilden Schlagabtausch mit seiner noch jüngeren Gegnerin, reihenweise wurde Material eingestellt und Gewinnchancen ausgelassen. Leider hatte Leon hier das schlechtere Ende für sich, die Klever gingen mit 1:0 in Führung - was aber nur wenige Minuten währte, da Matthias Wans am Spitzenbrett seinen Materialvorteil souverän in einen Sieg ummünzen konnte.
- Auch Jürgen konnte früh eine Dame für einen Springer gewinnen und brachte diesen Vorteil ungefährdet zur 2:1-Führung nach Hause. Auch Thomas Rauers konnte gegen seine tapfer kämpfende junge Gegnerin einen Bauern nach dem anderen einkassieren, die Kleverin ließ sich die Gewinnführung bis zum Matt zeigen - mit diesem 3:1-Zwischenstand war das Mannschaftsremis schon mal gesichert.
- Rainer Bach und Harald van Leyen an Brett zwei und drei hatten remisverdächtige Endspiele auf dem Brett. Doch ohne jede Not machte Harald es noch mal spannend: er ließ seinen Springer stehen, was jede Hoffnung auf ein Remis zunichte machte - da stand es nur noch 3:2 und es lag an Rainer Bach, mindestens ein Remis zu holen. Auf der anderen Seite mußte der Klever natürlich gewinnen; er versuchte es mit der Brechstange in Form eines Läuferopfers, um Rainers Stellung aufzubrechen. Doch Bach verteidigte sauber, widerlegte das Figurenopfer und konnte die Partie nun mit deutlichem Materialvorteil für sich entscheiden - der Kampf war nach dreieinhalb Stunden mit 4:2 für die Kevelaerer entschieden.
- 29.03.2026
- Achte Runde Verbandsliga (vorgezogen)
- Kantersieg im Abstiegsduell für Kevelaer I
- In einem vorgezogenen Meisterschaftsspiel der 8. Runde in der Verbandsliga hatte die erste Mannschaft des Schachclubs Kevelaer Heimrecht gegen die 4. Mannschaft des Düsseldorfer Schachklubs.
- Beide Mannschaften benötigten Punkte im Abstiegskampf. Entsprechend konzentriert und motiviert waren insbesondere die Kevelaerer Spieler. So hatten sie bereits nach kurzer Spieldauer an mehreren Brettern leichte Vorteile.
- Nach rund zwei Stunden Spielzeit konnte Michael Maubach an Brett 6 nach einem Turmopfer einen Mattangriff auf den gegnerischen König starten. Sein Gegner musste wenige Züge später die Partie aufgeben.
- Unmittelbar danach einigte sich Vladyslava Boichuk an Brett 7 auf ein leistungsgerechtes Remis. An Brett 8 erhöhte Robin Jacobsen die Führung auf 2,5:0,5 Punkte. Er überspielte seinen Gegner in der Eröffnung. Dieser fand keinen sicheren Platz für sein König und wurde dann schnell Matt.
- Als dann nach knapp vier Stunden Spielzeit in den restlichen fünf Partien alle Kevelaer Spieler Vorteile hatten deutete sich ein Sieg für die Mannschaft an. So konnte dann David Tuinenburg an Brett 1 nach mehreren Schachgeboten mit der Dame einen wichtigen Bauern des Gegners gewinnen. Mit diesem Mehrbauern war die Partie entschieden.
- Mit einem Remis an Brett 2 erhöhte Herbert Dohmes die Führung auf 4:1 - damit war der Wettkampf faktisch entschieden. Richard Valenta an Brett 3 konnte im Turmendspiel Bauern gewinnen und mit einem Turmtausch in ein gewonnenes Bauernendspiel abwickeln. Zeitgleich konnte Peter Drißen an Brett 4 auch in ein gewonnenes Bauernendspiel abwickeln.
- Im letzten Spiel an Brett 5 versuchte Werner Vonk vergeblich seine Mehrbauern gewinnbringend umzuwandeln. Bei ungleichen Läufern konnte der Gegner die Umwandlung erfolgreich verhindern. So einigte man sich am Ende auf ein Remis zum 6,5:1,5-Endstand.
- Mit diesem Kantersieg hat die Kevelaerer Mannschaft in den letzten beiden Meisterschaftsspielen gute Möglichkeiten die entscheidenden Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln.
- 08.03.2026
- Fünfte Runde Kreisliga
- Kevelaer III chancenlos gegen Kleve III
- Am fünften Spieltag mußte die dritte Mannschaft beim Tabellenführer Kleve III antreten. Für den erkrankten Ferdi Laarmanns konnte kurzfristig kein Ersatz gefunden werden, so daß die Kevelaerer bereits mit einem 0:1 in den Kampf starten mußten.
- Zwar konnte Jürgen Jürgens an Brett sechs nach etwa eindreiviertel Stunden ein leistungsgerechtes Remis erspielen, aber nur wenige Minuten später mußte Harald van Leyen an Brett drei nach Figurenverlust die Segel streichen. Ähnlich erging es Rainer Bach an Brett zwei nach knapp zwei Stunden, damit stand die Kevelaerer Niederlage bereits fest.
- Matthias Wans am Spitzenbrett mußte einigen Druck aushalten, sein Gegner kam dabei aber schon in leichte Zeitnot und übersah völlig überraschend ein Abzugsschach, daß ihn die Dame gegen einen Turm kostete - der Klever gab umgehend auf und bescherte Kevelaer den ersten vollen Punkt nach nicht ganz drei Stunden. Es spielte noch Thomas Rauers an Brett vier, der seinem Gegner angesichts der restlichen Ergebnisse in ausgeglichener oder sogar leicht besserer Stellung Remis anbot, was dieser aber ablehnte. Leider sah Thomas die gewinnbringende Kombination in einem Schwerfigurenendspiel nicht und rutschte in eine schlechte Bauernstellung. Da die drohenden Bauernverluste oder -durchmärsche auf zwei Seiten des Bretts nicht mehr zu vermeiden waren, mußte Thomas nach vier Stunden seinem Gegner die Hand zur Aufgabe reichen, was den 4½:1½-Sieg der Klever besiegelte.
- In den letzten beiden Runden trifft das Team auf die vierte und fünfte Mannschaft der Klever, hier kann wieder Boden gut gemacht werden. Den Aufstieg werden Kleve III und Kranenburg II unter sich ausmachen.
- 25.01.2026
- Fünfte Runde Verbandsliga
- Kevelaerer Schachclub holt wichtige Punkte im Abstiegskampf
- In der fünften Runde der Verbandsliga musste die erste Mannschaft in Ratingen antreten. Die Ratinger belegten mit 6:2 Punkten den zweiten Tabellenplatz und wollten aufsteigen. Eine auf dem Papier sehr schwere Aufgabe für die Kevelaerer Schachspieler, die bisher sieglos waren. Doch bei diesem Mannschaftskampf sollte es ein spannendes Match werden.
- Nach nur rund zwei Stunden Spielzeit konnte Richard Valenta an Brett 3 seinen Gegner total überspielen und mehrere Bauern gewinnen. Sein Gegner gab daraufhin in einer hoffnungslosen Position auf. Kurz darauf erreichte Werner Vonk an Brett 5 mit ungleichen Läufern in einer ausgeglichenen Stellung ein leistungsgerechtes Remis. Als David Tuinenburg an Brett 1 nach einem Doppelangriff seines Gegners in eine schlechtere Position kam und sein Gegner danach den Angriff auf den König forcieren konnte musste er sich geschlagen geben.
- Kurz vor der Zeitkontrolle bot Eberhard Horlemann an Brett 7 seinem Gegner ein Remis an. Da beide Spieler nur noch wenige Minuten Bedenkzeit hatten und das Spiel zu diesem Zeitpunkt sehr ausgeglichen war, nahm sein Gegner das Angebot an.
- Peter Drißen hatte nach einem Fehler in der Eröffnung eine schlechtere Position für das Mittelspiel. Sein Gegner suchte lange nach einem Plan den Vorteil zu verstärken und verbrauchte dabei sehr viel von seiner Bedenkzeit. In der verbleibenden Zeit geriet er in Zeitnot und übersah eine Bauerngabel. Nach diesem Materialverlust gab sein Gegner auf.
- Bei Herbert Dohmes an Brett 2 war es umgekehrt. Er verlor in einem ausgeglichenen Mittelspiel nach einer Kombination seines Gegners eine Figur und musste danach auch die Partie aufgeben. Somit stand es nach sechs gespielten Partien 3:3. Für die restlichen beiden Partien erhöhte das die Spannung.
- An Brett 8 spielte Vladyslava Boichuk sehr aggressiv in der Eröffnung. So entstand eine Stellung in der sie im 14. Zug eine ganze Figur für einen Angriff auf den König opferte. In der Folge gab es eine Partie in der sie mit jedem Zug versuchte den Angriff auf den gegnerischen König zu verstärken, während ihr Gegner nach Möglichkeiten suchte den Angriff abzuwehren. Am Ende konnte der Gegner den Angriff nur mit einem Materialverlust abwehren. Diesen Vorteil konnte sie im Endspiel geschickt nutzen und ihre Partie gewinnen. Ein großartiger Erfolg gegen einen deutlich spielstärkeren Gegner!
- Mit diesem Sieg reichte Michael Maubach am Brett 6 bereits ein Unentschieden um den Erfolg der Mannschaft sicherzustellen. Nach einem Bauerngewinn im Mittelspiel konnte er diesen Vorteil im komplizierten Endspiel mit Springer sicher in einen Sieg umwandeln - damit gewann Kevelaer überraschend deutlich mit 5:3.
- 25.01.2026
- Vierte Runde Kreisliga
- Kevelaer III besiegt Uedem V
- Am vierten Spieltag empfing die dritte Mannschaft die fünfte Vertretung des Uedemer SC, gegen die die Kevelaerer in der letzten Saison nur ein glückliches 3:3 geholte hatten. Heute fehlten leider mit Ferdi Laarmanns und Helmut Timmermann zwei Stammspieler, die durch Jürgen Jürgens und Julius Cleven vertreten wurden.
- Rainer Bach an Brett 2 einigte sich mit seinem Gegner schon nach 50 Minuten auf ein schnelles Remis, Julius Cleven an Brett 6 mußte kurz darauf die Segel streichen, so daß die Kevelaerer nach einer Stunde bereits in Rückstand lagen. Danach passierte einige Zeit nichts, bis Thomas Rauers an Brett vier seine Mehrfigur (der Uedemer hatte ohne Not einen Springer stehen lassen) zu einem Angriff auf die geschwächte Königsstellung seines Gegners nutzte, den dieser nur unter weiterem Materialverlust abwehren konnte. Mit einem Turm und zwei Bauern weniger gab der Uedemer auf. Fast zeitgleich holte Matthias Wans am Spitzenbrett ebenfalls eine Punkt, seine Gegnerin sah in hoffnungsloser Stellung keine Chancen mehr. Somit war das Spiel gedreht, die Kevelaerer führten nach etwas mehr als zwei Stunden mit 2½:1½.
- Ersatzmann Jürgen Jürgens an Brett fünf hatte sich ebenfalls eine Mehrfigur und einen starken Freibauern erspielt; seine Gegnerin versuchte zwar noch alles um den Bauern aufzuhalten, aber letztlich konnte sie nichts mehr ausrichten. Das Ende wollte sie sich dann nicht mehr zeigen lassen und gab nach knapp drei Stunden auf. Da hiermit der Kevelaerer Sieg feststand, einige sich Harald van Leyen an Brett drei in ausgeglichener Stellung mit seinem Gegner auf Remis, was den 4:2-Endstand besiegelte.
- In der nächsten Runde Anfang März trifft die „Dritte“ dann auf den ungeschlagenen Tabellenführer Kleve III.
- 16.11.2025
- Dritte Runde Kreisliga
- Kevelaer III ohne Chance gegen Kranenburg II
- Am dritten Spieltag ging es für dritte Mannschaft nach Kranenburg. Deren zweite Mannschaft hatte die ersten beiden Spiele locker mit 6:0 gewonnen, und das ohne in Bestbesetzung angetreten zu sein. Die Kevelaerer sahen sich also vor einer schweren Aufgabe.
- Es ging aber gleich ganz hoffnungsvoll los: schon nach 45 Minuten fuhr Matthias Wans am Spitzenbrett den ersten Punkt ein; sein Gegner hatte in einem Anfall von Schachblindheit einen Läufer stehen lassen und gab umgehend auf. Zu diesem Zeitpunkt hatte Jürgen Jürgens, der für Helmut Timmermann eingesprungen war, an Brett sechs bereits einen Turm mehr. Sein Gegner ließ sich das Matt zeigen, nach etwa einer Stunde stand es etwas überraschend 2:0 für die Kevelaerer.
- Zwei Stunden lang passierte erst mal nichts mehr, dann aber alles schnell hintereinander: Rainer Bach an zwei und Harald van Leyen an drei sahen sich starkem Druck ihrer Gegner ausgesetzt, Figurenverlust war unvermeidlich und beide Partien gingen verloren. Kurz darauf mußte auch Thomas Rauers an vier die Segel streichen: nach einer längeren Abtauschfolge hatte er übersehen, daß die Sequenz mit einer Damengabel und Figurengewinn für den Gegner endete. Rauers versuchte in einem Schwerfigurenendspiel noch selbst eine Mattdrohung aufzustellen oder wenigstens ein Dauerschach zu erzielen, aber sein Gegner erkannte alle Drohungen und holte sich den Punkt.
- Beim Stand von 2:3 aus Sicht der Kevelaerer lag es nun an Ferdi Laarmanns an Brett fünf, das Unentschieden herauszuspielen. Die Stellung auf dem Brett war aber bestenfalls Remis, und dann verrechnete sich Ferdi in einer komplizierten Stellung - weg war die Dame und der Punkt, die Kranenburger gewannen letzlich souverän mit 4:2.
- 28.09.2025
- Zweite Runde Kreisliga
- Kevelaer III gewinnt deutlich gegen Geldern IV
- Trotz Ausfalls zweier Stammspieler hatte die dritte Mannschaft keinerlei Probleme mit der vierten Vertretung des TTC Geldern. Der erst 11jährige Johannes Pichler war für den verhinderten Mannschaftsführer Harald van Leyen eingesprungen und holte nach nur 30 Minuten ein leistungsgerechtes Remis an Brett 6. U14-Spieler Julius Cleven, der Helmut Timmermann vertrat, konnte nach weiteren 30 Minuten einen locker herausgespielten Sieg an Brett 5 beisteuern, am Ende betrug sein Materialvorsprung einen Turm und eine Figur.
- In ähnlichem Takt ging es weiter: nach etwa eineinhalb Stunden konnte Ferdi Laarmanns an Brett 4 einen seiner beiden Mehrbauern umwandeln und den nächsten Punkt einfahren. Fast zeitgleich gab die Gegnerin von Matthias Wans am Spitzenbrett auf, da sowohl ihre Stellung als auch ihr Materialnachteil keine Hoffnung mehr ließen.
- Damit hatten die Kevelaerer den Kampf bereits gewonnen. Rainer Bach hatte nach etwa zwei Stunden eine solide, aber noch nicht zwingend gewonnenene Stellung, konnte sich allerdings urplötzlich freuen, als sein Gegner ein recht simples Grundreihenmatt übersah. Den letzten Punkt steuerte Thomas Rauers an Brett drei bei, er konnte bereits in der Eröffnung eine Figur gewinnen und diesen Vorteil bis ins Endspiel weiter ausbauen. Sein Gegner versuchte noch einiges, aber letztlich war aus dem Rückstand von einem Turm und zwei Bauern nichts mehr zu machen.
- Damit stand das Endergebnis von 5½:½ für die Kevelaerer fest. In der nächsten Runde wartet mit Kranenburg II allerdings ein Gegner von anderem Kaliber.
- 07.09.2025
- Auftakt in der Kreisliga
- Kevelaer III gewinnt knapp gegen Kevelaer IV
- Zum Saisonauftakt treffen traditionell die Mannschaften eines Vereins aufeinander, der mehrere Teams in der Liga stellt. Heute hieß die Paarung offiziell Kevelaer III - Kevelaer IV. Die Dritte trat in Bestbesetzung an, in der Vierten kam Oscar Balser zum Einsatz, da Stammspieler Jarno Kruse leider verhindert war.
- Nach etwas mehr als eineinviertel Stunden gab es die erste Überraschung: Matthias Wans am Spitzenbrett der Vierten mußte sich Henrik Jürgens geschlagen geben, der einen unwiderstehlichen Mattangriff auf's Brett legte. Nur wenige Minuten später konnte Routinier Ferdi Laarmanns allerdings wieder zum 1:1 ausgleichen, nachdem er in einem Turm-Bauern-Endspiel gegen Nachwuchsspieler Max Lippert schulbuchmäßig einen Bauern zur Dame umwandeln konnte.
- Längere Zeit passierte nichts mehr, bis nach zweieinhalb Stunden Helmut Timmermann die Segel gegen den 10jährigen Oscar Balser streichen mußte: seinen Mehrbauern konnte Oscar sauber verwerten, die Vierte lag schon wieder im Rückstand. Aber nicht sehr lange: unmittelbar darauf gab David Krämer auf. Gegen Thomas Rauers hatte er einen eleganten Mattangriff im Sinne, übersah aber leider ein mögliches Zwischenschach, das die schöne Idee ruinierte und David mit einer Figur weniger auf dem Brett zurückließ; diesen Nachteil und eine deutlich geschwächte Königsstellung seines Gegners nutzte Rauers dann zum Sieg. Also wieder Ausgleich zum 2:2!
- Wiedereinsteiger Moritz Brunke hatte nach einigen tollen Erfolgen heute einen schweren Stand, er stand mit einer Figur weniger gegen Harald van Leyen mit dem Rücken zur Wand, konnte aber trotz dieses Materialrückstands noch ein Remis erkämpfen. Somit lag des Ausgang des Kampfes in den Händen von Rainer Bach und Niklas Muellemann. Bach konnte mit satten vier Mehrbauern in ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern abwickeln, tat sich aber lange schwer, diesen Vorteil auch in einen umgewandelten Bauern umzumünzen. Schließlich fand Bach aber den Gewinnweg und konnte nach dreieinhalb Stunden den knappen 3½:2½-Sieg für die Dritte sicherstellen.
- Beide Mannschaften spielen in dieser Saison wohl auf gleichem Niveau - mal sehen, wer am Ende das bessere Ende für sich hat!

