Spielberichte/Presse
Saison 2025/26
08.03.2026 - 5. Runde Kreisliga (3. Mannschaft)
25.01.2026 - 5. Runde Verbandsliga (1. Mannschaft)
25.01.2026 - 4. Runde Kreisliga (3. Mannschaft)
16.11.2025 - 3. Runde Kreisliga (3. Mannschaft)
28.09.2025 - 2. Runde Kreisliga (3. Mannschaft)
07.09.2025 - 1. Runde Kreisliga (3. und 4. Mannschaft)
- 08.03.2026
- Fünfte Runde Kreisliga
- Kevelaer III chancenlos gegen Kleve III
- Am fünften Spieltag mußte die dritte Mannschaft beim Tabellenführer Kleve III antreten. Für den erkrankten Ferdi Laarmanns konnte kurzfristig kein Ersatz gefunden werden, so daß die Kevelaerer bereits mit einem 0:1 in den Kampf starten mußten.
- Zwar konnte Jürgen Jürgens an Brett sechs nach etwa eindreiviertel Stunden ein leistungsgerechtes Remis erspielen, aber nur wenige Minuten später mußte Harald van Leyen an Brett drei nach Figurenverlust die Segel streichen. Ähnlich erging es Rainer Bach an Brett zwei nach knapp zwei Stunden, damit stand die Kevelaerer Niederlage bereits fest.
- Matthias Wans am Spitzenbrett mußte einigen Druck aushalten, sein Gegner kam dabei aber schon in leichte Zeitnot und übersah völlig überraschend ein Abzugsschach, daß ihn die Dame gegen einen Turm kostete - der Klever gab umgehend auf und bescherte Kevelaer den ersten vollen Punkt nach nicht ganz drei Stunden. Es spielte noch Thomas Rauers an Brett vier, der seinem Gegner angesichts der restlichen Ergebnisse in ausgeglichener oder sogar leicht besserer Stellung Remis anbot, was dieser aber ablehnte. Leider sah Thomas die gewinnbringende Kombination in einem Schwerfigurenendspiel nicht und rutschte in eine schlechte Bauernstellung. Da die drohenden Bauernverluste oder -durchmärsche auf zwei Seiten des Bretts nicht mehr zu vermeiden waren, mußte Thomas nach vier Stunden seinem Gegner die Hand zur Aufgabe reichen, was den 4½:1½-Sieg der Klever besiegelte.
- In den letzten beiden Runden trifft das Team auf die vierte und fünfte Mannschaft der Klever, hier kann wieder Boden gut gemacht werden. Den Aufstieg werden Kleve III und Kranenburg II unter sich ausmachen.
- 25.01.2026
- Fünfte Runde Verbandsliga
- Kevelaerer Schachclub holt wichtige Punkte im Abstiegskampf
- In der fünften Runde der Verbandsliga musste die erste Mannschaft in Ratingen antreten. Die Ratinger belegten mit 6:2 Punkten den zweiten Tabellenplatz und wollten aufsteigen. Eine auf dem Papier sehr schwere Aufgabe für die Kevelaerer Schachspieler, die bisher sieglos waren. Doch bei diesem Mannschaftskampf sollte es ein spannendes Match werden.
- Nach nur rund zwei Stunden Spielzeit konnte Richard Valenta an Brett 3 seinen Gegner total überspielen und mehrere Bauern gewinnen. Sein Gegner gab daraufhin in einer hoffnungslosen Position auf. Kurz darauf erreichte Werner Vonk an Brett 5 mit ungleichen Läufern in einer ausgeglichenen Stellung ein leistungsgerechtes Remis. Als David Tuinenburg an Brett 1 nach einem Doppelangriff seines Gegners in eine schlechtere Position kam und sein Gegner danach den Angriff auf den König forcieren konnte musste er sich geschlagen geben.
- Kurz vor der Zeitkontrolle bot Eberhard Horlemann an Brett 7 seinem Gegner ein Remis an. Da beide Spieler nur noch wenige Minuten Bedenkzeit hatten und das Spiel zu diesem Zeitpunkt sehr ausgeglichen war, nahm sein Gegner das Angebot an.
- Peter Drißen hatte nach einem Fehler in der Eröffnung eine schlechtere Position für das Mittelspiel. Sein Gegner suchte lange nach einem Plan den Vorteil zu verstärken und verbrauchte dabei sehr viel von seiner Bedenkzeit. In der verbleibenden Zeit geriet er in Zeitnot und übersah eine Bauerngabel. Nach diesem Materialverlust gab sein Gegner auf.
- Bei Herbert Dohmes an Brett 2 war es umgekehrt. Er verlor in einem ausgeglichenen Mittelspiel nach einer Kombination seines Gegners eine Figur und musste danach auch die Partie aufgeben. Somit stand es nach sechs gespielten Partien 3:3. Für die restlichen beiden Partien erhöhte das die Spannung.
- An Brett 8 spielte Vladyslava Boichuk sehr aggressiv in der Eröffnung. So entstand eine Stellung in der sie im 14. Zug eine ganze Figur für einen Angriff auf den König opferte. In der Folge gab es eine Partie in der sie mit jedem Zug versuchte den Angriff auf den gegnerischen König zu verstärken, während ihr Gegner nach Möglichkeiten suchte den Angriff abzuwehren. Am Ende konnte der Gegner den Angriff nur mit einem Materialverlust abwehren. Diesen Vorteil konnte sie im Endspiel geschickt nutzen und ihre Partie gewinnen. Ein großartiger Erfolg gegen einen deutlich spielstärkeren Gegner!
- Mit diesem Sieg reichte Michael Maubach am Brett 6 bereits ein Unentschieden um den Erfolg der Mannschaft sicherzustellen. Nach einem Bauerngewinn im Mittelspiel konnte er diesen Vorteil im komplizierten Endspiel mit Springer sicher in einen Sieg umwandeln - damit gewann Kevelaer überraschend deutlich mit 5:3.
- 25.01.2026
- Vierte Runde Kreisliga
- Kevelaer III besiegt Uedem V
- Am vierten Spieltag empfing die dritte Mannschaft die fünfte Vertretung des Uedemer SC, gegen die die Kevelaerer in der letzten Saison nur ein glückliches 3:3 geholte hatten. Heute fehlten leider mit Ferdi Laarmanns und Helmut Timmermann zwei Stammspieler, die durch Jürgen Jürgens und Julius Cleven vertreten wurden.
- Rainer Bach an Brett 2 einigte sich mit seinem Gegner schon nach 50 Minuten auf ein schnelles Remis, Julius Cleven an Brett 6 mußte kurz darauf die Segel streichen, so daß die Kevelaerer nach einer Stunde bereits in Rückstand lagen. Danach passierte einige Zeit nichts, bis Thomas Rauers an Brett vier seine Mehrfigur (der Uedemer hatte ohne Not einen Springer stehen lassen) zu einem Angriff auf die geschwächte Königsstellung seines Gegners nutzte, den dieser nur unter weiterem Materialverlust abwehren konnte. Mit einem Turm und zwei Bauern weniger gab der Uedemer auf. Fast zeitgleich holte Matthias Wans am Spitzenbrett ebenfalls eine Punkt, seine Gegnerin sah in hoffnungsloser Stellung keine Chancen mehr. Somit war das Spiel gedreht, die Kevelaerer führten nach etwas mehr als zwei Stunden mit 2½:1½.
- Ersatzmann Jürgen Jürgens an Brett fünf hatte sich ebenfalls eine Mehrfigur und einen starken Freibauern erspielt; seine Gegnerin versuchte zwar noch alles um den Bauern aufzuhalten, aber letztlich konnte sie nichts mehr ausrichten. Das Ende wollte sie sich dann nicht mehr zeigen lassen und gab nach knapp drei Stunden auf. Da hiermit der Kevelaerer Sieg feststand, einige sich Harald van Leyen an Brett drei in ausgeglichener Stellung mit seinem Gegner auf Remis, was den 4:2-Endstand besiegelte.
- In der nächsten Runde Anfang März trifft die „Dritte“ dann auf den ungeschlagenen Tabellenführer Kleve III.
- 16.11.2025
- Dritte Runde Kreisliga
- Kevelaer III ohne Chance gegen Kranenburg II
- Am dritten Spieltag ging es für dritte Mannschaft nach Kranenburg. Deren zweite Mannschaft hatte die ersten beiden Spiele locker mit 6:0 gewonnen, und das ohne in Bestbesetzung angetreten zu sein. Die Kevelaerer sahen sich also vor einer schweren Aufgabe.
- Es ging aber gleich ganz hoffnungsvoll los: schon nach 45 Minuten fuhr Matthias Wans am Spitzenbrett den ersten Punkt ein; sein Gegner hatte in einem Anfall von Schachblindheit einen Läufer stehen lassen und gab umgehend auf. Zu diesem Zeitpunkt hatte Jürgen Jürgens, der für Helmut Timmermann eingesprungen war, an Brett sechs bereits einen Turm mehr. Sein Gegner ließ sich das Matt zeigen, nach etwa einer Stunde stand es etwas überraschend 2:0 für die Kevelaerer.
- Zwei Stunden lang passierte erst mal nichts mehr, dann aber alles schnell hintereinander: Rainer Bach an zwei und Harald van Leyen an drei sahen sich starkem Druck ihrer Gegner ausgesetzt, Figurenverlust war unvermeidlich und beide Partien gingen verloren. Kurz darauf mußte auch Thomas Rauers an vier die Segel streichen: nach einer längeren Abtauschfolge hatte er übersehen, daß die Sequenz mit einer Damengabel und Figurengewinn für den Gegner endete. Rauers versuchte in einem Schwerfigurenendspiel noch selbst eine Mattdrohung aufzustellen oder wenigstens ein Dauerschach zu erzielen, aber sein Gegner erkannte alle Drohungen und holte sich den Punkt.
- Beim Stand von 2:3 aus Sicht der Kevelaerer lag es nun an Ferdi Laarmanns an Brett fünf, das Unentschieden herauszuspielen. Die Stellung auf dem Brett war aber bestenfalls Remis, und dann verrechnete sich Ferdi in einer komplizierten Stellung - weg war die Dame und der Punkt, die Kranenburger gewannen letzlich souverän mit 4:2.
- 28.09.2025
- Zweite Runde Kreisliga
- Kevelaer III gewinnt deutlich gegen Geldern IV
- Trotz Ausfalls zweier Stammspieler hatte die dritte Mannschaft keinerlei Probleme mit der vierten Vertretung des TTC Geldern. Der erst 11jährige Johannes Pichler war für den verhinderten Mannschaftsführer Harald van Leyen eingesprungen und holte nach nur 30 Minuten ein leistungsgerechtes Remis an Brett 6. U14-Spieler Julius Cleven, der Helmut Timmermann vertrat, konnte nach weiteren 30 Minuten einen locker herausgespielten Sieg an Brett 5 beisteuern, am Ende betrug sein Materialvorsprung einen Turm und eine Figur.
- In ähnlichem Takt ging es weiter: nach etwa eineinhalb Stunden konnte Ferdi Laarmanns an Brett 4 einen seiner beiden Mehrbauern umwandeln und den nächsten Punkt einfahren. Fast zeitgleich gab die Gegnerin von Matthias Wans am Spitzenbrett auf, da sowohl ihre Stellung als auch ihr Materialnachteil keine Hoffnung mehr ließen.
- Damit hatten die Kevelaerer den Kampf bereits gewonnen. Rainer Bach hatte nach etwa zwei Stunden eine solide, aber noch nicht zwingend gewonnenene Stellung, konnte sich allerdings urplötzlich freuen, als sein Gegner ein recht simples Grundreihenmatt übersah. Den letzten Punkt steuerte Thomas Rauers an Brett drei bei, er konnte bereits in der Eröffnung eine Figur gewinnen und diesen Vorteil bis ins Endspiel weiter ausbauen. Sein Gegner versuchte noch einiges, aber letztlich war aus dem Rückstand von einem Turm und zwei Bauern nichts mehr zu machen.
- Damit stand das Endergebnis von 5½:½ für die Kevelaerer fest. In der nächsten Runde wartet mit Kranenburg II allerdings ein Gegner von anderem Kaliber.
- 07.09.2025
- Auftakt in der Kreisliga
- Kevelaer III gewinnt knapp gegen Kevelaer IV
- Zum Saisonauftakt treffen traditionell die Mannschaften eines Vereins aufeinander, der mehrere Teams in der Liga stellt. Heute hieß die Paarung offiziell Kevelaer III - Kevelaer IV. Die Dritte trat in Bestbesetzung an, in der Vierten kam Oscar Balser zum Einsatz, da Stammspieler Jarno Kruse leider verhindert war.
- Nach etwas mehr als eineinviertel Stunden gab es die erste Überraschung: Matthias Wans am Spitzenbrett der Vierten mußte sich Henrik Jürgens geschlagen geben, der einen unwiderstehlichen Mattangriff auf's Brett legte. Nur wenige Minuten später konnte Routinier Ferdi Laarmanns allerdings wieder zum 1:1 ausgleichen, nachdem er in einem Turm-Bauern-Endspiel gegen Nachwuchsspieler Max Lippert schulbuchmäßig einen Bauern zur Dame umwandeln konnte.
- Längere Zeit passierte nichts mehr, bis nach zweieinhalb Stunden Helmut Timmermann die Segel gegen den 10jährigen Oscar Balser streichen mußte: seinen Mehrbauern konnte Oscar sauber verwerten, die Vierte lag schon wieder im Rückstand. Aber nicht sehr lange: unmittelbar darauf gab David Krämer auf. Gegen Thomas Rauers hatte er einen eleganten Mattangriff im Sinne, übersah aber leider ein mögliches Zwischenschach, das die schöne Idee ruinierte und David mit einer Figur weniger auf dem Brett zurückließ; diesen Nachteil und eine deutlich geschwächte Königsstellung seines Gegners nutzte Rauers dann zum Sieg. Also wieder Ausgleich zum 2:2!
- Wiedereinsteiger Moritz Brunke hatte nach einigen tollen Erfolgen heute einen schweren Stand, er stand mit einer Figur weniger gegen Harald van Leyen mit dem Rücken zur Wand, konnte aber trotz dieses Materialrückstands noch ein Remis erkämpfen. Somit lag des Ausgang des Kampfes in den Händen von Rainer Bach und Niklas Muellemann. Bach konnte mit satten vier Mehrbauern in ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern abwickeln, tat sich aber lange schwer, diesen Vorteil auch in einen umgewandelten Bauern umzumünzen. Schließlich fand Bach aber den Gewinnweg und konnte nach dreieinhalb Stunden den knappen 3½:2½-Sieg für die Dritte sicherstellen.
- Beide Mannschaften spielen in dieser Saison wohl auf gleichem Niveau - mal sehen, wer am Ende das bessere Ende für sich hat!

